Kräuterurtinkturen
Mag.a Gabriele Skledar

Kräuterurtinkturen-Essenzen:
Schraubglas locker mit frischen Kräutern füllen und mit gutem Schnaps, Wodka, oder 45 %igem Alkohol aufgießen. Es müssen alle Kräuter bedeckt sein, damit nichts schimmelt. 3-5 Wochen an die Sonne stellen, Täglich schütteln, dann abseihen und kühl und dunkel lagern. Sie sind mindestens 2 -3 Jahre wirksam.

Lavendelurtinktur:
hebt das Gemüt, besitzt nervenstärkende Wirkung, bei Einschlafschwierigkeiten, Unruhezuständen und nervösen Magenbeschwerden. Sie bringt Klarheit und Hilfe in seelischen Krisen und Übergangssituationen. Eignet sich für unruhige Säuglinge und zur Sterbebegleitung.

Rosmarinurtinktur:
Bei Schwächezuständen, Blutarmut, Kreislaufbeschwerden, niederem Blutdruck, Kopfschmerzen und bei rheumatischen Beschwerden stärkt Magen und Bauchspeicheldrüse. Sie schenkt Energie, verscheucht Lethargie zum Beispiel bei Burn out, und vermittelt wieder Lebensfreude.

Knoblauchurtinktur:
Beugt Arteriosklerose vor, ist ein mächtiger Blutreiniger, hilft bei gefäßbedingtem Kopfschmerzen, ist stark blutdrucksenkend, gefäßerweiternd und entspannend, senkt Cholesterinspiegel. Beugt Alterungsprozessen vor, Schwäche und Leistungsminderung. Allicin wirkt penizillin- ähnlich und hemmt das Wachstum diverser Bakterien und Pilze.

Arnikaurtinktur:
Zur klassischen Wundbehandlung und für Auflagen bei Prellungen und Verstauchungen. Nie unverdünnt verwenden.

Pfefferminzurtinktur:
Täglich 3mal 5 Tropfen senken zu hohen Blutdruck und stärken die Männlichkeit (außerdem Brennnesselsamen und Bohnenkraut). Bei krampfartigen Beschwerden im Magen-Darmbereich sowie der Galle, bei Übelkeit und Blähungen.

Gänseblümchenurtinktur: Bei Blutungen, Blutergüssen, Muskelzerrungen, Muskelschmerzen. Besonders angezeigt bei Verletzungen, die mit Gefühl einhergehen. Bei dem Gefühl ungerecht behandelt worden zu sein, oder bei Gewalterfahrungen. Innerlich und äußerlich.

Melissenurtinktur
Hilft bei vielen Beschwerden im Bereich der Nerven, des Herzens und der Verdauungsorgane. Sie wirkt auch antiviral.

Arnikaurtinktur:
Nie unverdünnt und nur äußerlich verwenden!! Zur klassischen Wundbehandlung und für Auflagen bei Prellungen und Verstauchungen.

Weinrautenurtinktur:
dient zur Verhütung von Schlaganfällen, weil sie gefäßdichtende Wirkung hat.

Bärlauch:
Gutes Mittel gegen Arterienverkalkung. Als Tinktur oder in Salaten, als Brotaufstrich oder Saft.

Knoblauch:
Gut gegen Bluthochdruck und Arterienverkalkung. Majoran, oder ein Petersilienstängel nehmen den Mundgeruch, auch ein Glas Buttermilch.